Ästhetische Zahnmedizin
Marton Dental – Mosonmagyarovar
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Ästhetische Füllungen
Wenn an der Oberfläche eines Zahnes eine Unebenheit entsteht, wird eine Füllung benötigt. Ein mangelhafter Zahn gefährdet nicht nur Ihre Gesundheit, es kann sich aber auch auf die angrenzenden Zähne ausbreiten und diese ebenfalls beschädigen. Dies kann chemisch oder physisch verursacht werden, also durch Karies, Abschlürfung oder Abrechen entstehen. In diesen Fällen wird der Zahnschmelz beschädigt und durchgebrochen, wodurch das Dentin (Zahnbein) freigestellt und der Zahn empfindlich wird. Somit wird die Füllung der Zähne unvermeindlich, nicht nur wegen der Sensibilität sondern auch das Dentin vor Bakterien und weiteren Komplikationen zu schützen. Dieser Zustand ist jedenfalls mit Schmrezen und Entzündungen verbunden.
Die ästhetische Zahnfüllung besteht aus einem syntetischen Harz mit Glas- und Keramikkörnchen, welcher durch blaues Licht erstarrt. Das Endergebnis ist eine langlebige, harte und widerstandsfähige Füllung. Das Füllungsmaterial verhindert das Freiwerden der Schadstoffe und dient als eine besonders sichere Dichtung, somit keine Schmerzen im Nachhinein möglich sind. Sein Anwendungsbereich ist besonders groß, es wird für die Behandlung von kleinerem und mittelgroßem Karies eingesetzt, wobei vorausgesetzt ist, dass noch ein angemessener Teil des Zahnes gesund sein muss. Ein Riesenvorteil ist noch, dass die ursprüngliche Form und Farbe wieder hergestellt werden kann, denn diese nicht einfach nur weiß, sondern eine Mischung aus mehreren Farben ist, zwecks die möglichst gleiche Farbe des eigenen Gebisses zu erreichen. Somit wird die Füllung zum Schluss praktisch unsichtbar.
Inlay, Onlay
Inlay: im Fall von tieferen Karies, wenn nach der Entfernung des Schadens ein viel zu großes Loch im Zahn entsteht, ist die ästhetische Füllung nicht mehr ausreichend. In solchen Fällen treten die sog. Einlagen (Inlay oder Onlay) in den Vordergrund. Das Inlay füllt das Innere des Zahnes auf und wird individuell und von Zahntechnikern zugeschnitten. Das Endergebnis ist eine stabile, perfekt passende und langanhaltende Einlage mit einer Lebensdauer von bis zu 8-12 Jahren. Es ist eine Rekonstruktion der anatonomischen Form, der Funktion, der Kaufähigkeit und des ästhetischen Erscheinungbildes des Zahnes.
Onlay: ist ebenfalls eine im zahntechnischen Labor angefertigte Einlage, welche jedoch angeklebt wird. Während das Inlay nur den hohlen Raum im Zahn ausfüllt, deckt das Inlay auch die Kaufläche und die Zahnspitzen ab.
Wann wird Ihnen das Inlay/Onlay empfohlen?
- Wenn die Karies mehrere Zähne betrifft, insbesonderem bei nebeneinander stehenden Zähnen.
- Wenn weder die Form noch die Kaufunktion des Zahnes zufriedenstellend ist.
- Wenn Ihre Amalgan-Füllung schon veraltet und verhältnismäßig groß ist.
- Wenn ein abgebrochener oder abgeschlürfter Zahn wiederhergestellt werden soll inkl. de rEinstellung der Bisshöhe.
- in der Endphase der Behandlung eines wurzelbehandelten Zahnes,
- bei der Verfärbung der Kaufläche.
Schalen,Veneer
Für folgende Probleme kann es angewendet werden:
- wenn Ihre Zähne grundsätzlich gesund sind, Sie jedoich mit deren Aussehen nicht zufrieden sind,
- wenn Ihre Zähne nicht weiß genug sind und Sie eine Alternative zur Bleaching suchen,
- wenn Ihre Zähne unregelmäßig stehen und Sie sich eine schnellere Lösung als eine Zahnspange wünschen, (Ein Veneer ersetzt natürlich keine Regulierung durch eine Zahnspange, kann jedoch für kleinere ästhetische Korrektionen angewendet werden.)
- wenn Fehler im Zahnschmelz ersichtlich sind,
- wenn Ihre Zähne sich nach einer Wurzelbehandlung verfärbt haben und die mit Bleaching nicht korregiert werden können,
- wenn die Kanten Ihrer Schneidezähne abgesplittert sind,
- wenn die Lücke zwischen Ihrer Vorderzähne viel zu groß ist.
Wurzelbehandlung, Wurzelkanalfüllung
Die Wurzelbehandlung, mit anderem Namen die Endodontologie, betrifft die Behandlung des Zahninneres und ist der häufigst durchgeführte, konservierende zahnmedizinische Eingriff. Im Inneren des Zahnes, unterhalb des besonders harten Zahnschmelzes und des etwas weicheren Dentinschicht befindet sich ein weiches Gewebe, die sog. Pulpa. Die Pulpa reicht von der Zahnkrone bis an die Spitze der Zahnwurzeln und besteht aus Bindegewebe mit Blut- und Lymphgefäßen sowie Nervenfasern. Die Endodontologie beschäftigt sich mit der Behandlung der Erkrankungen und pathologischen Änderungen der Pulpa (Zahnmark) und der Geweben um den Zahnwurzeln. Eine Wurzelbehandlung wird dann benötigt, wenn die Pulpa entzündet und eine Infektion aufgetreten ist. Dies kann durch Karies, thermische oder chemische Reizung oder durch Risse und Frakturen verursacht werden. Eine unbehandelte Entzündung kann zu Schnerzen, Verbreitung der Infektion, Vereiterung, Bildung von Abszessen und zur Schädigung des kieferknochens führen.
Im Rahmen eine rWurzelbehandlung wird die Pulpa entfernt, die Wurzelkanäle werden gereinigt und eine Prophylaxe zur Füllung wird vorbereitet. Erst wenn die Entzündung und die Infektio vollständig gehilet ist, wird die endgültige Füllung verpasst.
Parodontologie, Zahnsteinentfernung
Die Parodontologie ist das Fachgebiet der Erkranungen des Zahnhalteapparats (Zahnbett und Mundschleimhaut) bzw. deren Behandlung und Vorsorge. Es bietet Lösungen von der Behandlung einer einfachen Zahnfleischentzündung bis zu beweglichen Zähne aufgrund der Rückbildung des Haltegewebes (Parodontose). In erster Linie wird Sie durch die sog. Plaque (Zahnbelag) an der Oberfläche des Zahnes verursacht, oft wird sie jedoch aufgrund von genetischen Eigenschaften und anderen Umstände verschlimmert. Das wichtigste ist vor allem die Vorsorge durch dentalhygenische Behandlungen, Tausch der nicht passenden Füllungen und Zahnersätzen. Die Behandlung der bereits bestehenden Erkrankung des Zahnhalteapparats beinhaltet die Entfernung von Plaque und Zahnstein, die Eliminierung der entzündeten Zahnfleischtaschen, gegebenenfalls kleinere chirurgische Eingriffe. Somit kann der Entzündungsprozess angehalten und der Originalzustand durch adequate Mundhygiene hergestellt werden.
Die häufigste Ursache für eine Entzündung ist der Zahnstein. Der Zahnstein ist an den Zähnen gebliebene Dentalplaque, also der verkalkte Belag. Die in dem Speichel befindlichen Mineralstoffen schlagen sich aufgrund der Ablage nieder und binden eine verhärtete Kruste, welche mit Zähneputzen nicht mehr entfernt werden kann. Meistens entstehen sie an den Unterkiefer-Schneidezähnen auf der inneren Seite und an den Oberkiefer-Molaren auf der Außenseite, hier befinden sich nähmlich die großen Ausführungsöffnungen der Speicheldrüse. Er kann verschiedene Farben von Hellgelb bisnhin zu Braun aufweisen, welche durch den Stoffwechsel der Bakterien und Farbmitteln von Aussen (Koffein, Nikotin, Cola) bestimmt wird.
Sogar bei der sorgfältigsten Mundhygiene kann die Plaquebildung nicht zu 100% verhindert werden. Aus dem Grund ist eine halbjährliche oder zumindest eine jährliche professionelle Zahnsteinentfernung empfohlen. Der Zahnstein kann nicht nur an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen, sondern auch am Rande des Zahnfleisches und am Zahnbein entstehen, welcher zur Entzündung und Ansammlung von Keimen führen kann. Das entzündete Zahnfleisch ist angeschwollen, rötlich und kann bei Zähneputzen und Verwendung der Zahnsiede sogar bluten. An dieser Stelle kann das Problem schnell verarzt werden, jedoch wird die Zahnsteinentfernung allzu lange hinausgeschoben, kann die Entzündung das Zahnhalteapparat erreichen. Dieser Zustand wird als Parodontitis (Parodontose), auf Deutsch Entzündung des Zahnhalteapparats bezeichnet. Weitere Syptome neben dem angeschwollenen, empfindlichen und rötlichen Zahnfleisch und Bluten sind:
- Schmerzempfinden,
- Eiterbildung am Zahnfleisch,
- Rückgang des Zahnfleisches, Zahnbein wird ersichtlich,
- Empfindlichkeit des Zahnbeins,
- Mundgeruch,
- bewegliche Zähne.
Als Folge einer Zahnfleischentzündung lösen sich die Geweben des Zahnhalteapparats auf und die Erkrankung breitet sich auf die Knochengeweben des Kiefers aus. Letztendlich kann passieren das gesamte Zahnhalteapparat abgeschwächt wird, das Gewebe sich komplett auflöst und die Zähne locker werden und rausfallen. Zahlreiche weiteren Probleme können auf die Entzündung der Zahnfleischtaschen zurückgeführt werden, kann auch der Ausgangspunkt von einem Herdgeschehen, wie zum Beispiel Haarausfall, Gelenkschmerzen, Hautprobleme sein. Diese Erkrankungen entstehen, zwar indirekt, aufgrund der Vernachlässigung des Zahnsteins. Die negativen Konsequenzen können durch regelmäßigen Zahnsteinentfernungen vorgebeugt werden.
Die Zahnsteinentfernung wird mit einem Ultraschallgerät durchgeführt. Die vibrierende Untraschall spaltet den Zahnstein von der Zahnoberfläche ab, ohne diese zu beschädigen. Einer Zahnsteinentfernung folgt eine Politur der Zähne Spezialbürstchen, Polierpaste und Gummiglocken, um die raue Zahnoberfläche zu glätten, da die glatte Oberfläche eine erneute Zahnsteinbildung erschwert.
Zahnbleaching
Eine Verfärung unserer Zähne kann auf mehrere Ursachen zurückgeführt werden. Die sog. äußere Verfärbung kann durch Zahnstein, häufiges Kaffe- und Teekonsum, Rauchen und inadequate Zahnputztechnik verursacht werden. Die äußeren Verfärbungen können mit den dentalhygienischen Maßnahmen, wie zum Beispiel das Polieren, beseitigt werden. Die Verfärbung des Inneren des Zahnes kann auf eine ursprünglich dunklere Zahnfarbe, bestimmte in der Kindheit eingenommene Medikamente, Missbildung des Zahnschmelz und der Dentin oder auf eine früher misslungene Wurzelbehandlung bzw. einen bereits abgestorbenen Wurzel zurückgeleitet werden.
Die Voraussetzung für eine Bleaching ist ein sauberes und gesundes Gebiss. Somit muss auf jeden Fall im Vorhinein eine professionelle dentalhygienische Behandlung durchgeführt werden, wobei etwaige Ablagerungen entfernt werden. Falls die Entfernung der Verfärbungen unterbleibt, kann das Bleaching auch nicht das erwünschte Ergebnis aufweisen. Des Weitern müssen alle ungenau schließende Plomben und mit Karies geplagten Zähne versort werden.
In unserer Praxis besteht die Möglichkeit das Bleaching bequem bei Ihnen zuhause durchzuführen, in dem unser Zahntechniker nach einem Bissabdruck eine Silikonschiene anfertigt. In die Schiene wird dann die Zahnbleichpaste dosiert. Die Anwendung ist dann dem Patienten überlassen, aber es wird das Tragen über Nacht empfohlen. Es dauert zwar länger (mind. 10 Tage), als bei den in der Praxis durchgeführten Bleichverfahren, die Veränderung lässt sich aber sehen: Ihre Zähne werden um bis zu 4-5 Farbtöne heller.