Im Dienst der Zahnheilkunde: Digitalisierung
Unter den ersten Zahnarztpraxen, die diese Innovation eingeführt haben, war die Zahnarztpraxis Marton.Dental in Mosonmagyaróvár, Ungarn. Über die Vorteile dieses modernen Diagnostikgeräts haben wir den leitenden Facharzt und Implantologen, Dr. med. dent. Zoltán Marton befragt.
Den Scanner aus dem Büro kennen wir schon. Aber wofür kann dieser im Rahmen einer Zahnbehandlung verwednet werden?
Dr. Marton: Der Oral- oder Dentalscanner ist ebenfalls ein Aufnahmegerät, das über die Zähne, die Mundhöhle und die Struktur der Kieferknochen einen perfekten, digitalen Abdruck erstellt und öffnet damit neue Wege in der Zahnmedizin. Die Abbildung des Mundraumes erscheint sofort am Bildschirm und innerhalb von wenigen Mintuen kann das zahntechnische Labor mit der Fertigung des Zahnersatzes beginnen.
Aus welchem Grund hat sich Marton.Dental dafür entschieden diese neue, moderne Technolgie einzuführen?
Dr. Marton: Die Digitalisierung ist heutzutage allgegenwertig, nicht anders ist es in den Zahnarztpraxen. Für mich persönlich war jedoch wichtig, dass wir nicht nur blind einen Trend folgen, der ohne genügend Fachkenntnisse und Erfahrung keinen Mehrwert bringt. Ich habe vor allem vor Augen geführt in eine Innovation zu investieren, die nicht nur unsere Abreit erleichtert, sondern auch für unsere Patienten und Patientinnen vorteilhaft ist. Nachdem wir gesehen haben, dass viele den analogen Abdruck schwer ertragen und die wenigen Minuten mit der Abformmasse im Mund, wie Stunden vorkommen, viel uns die Entscheidung leicht.
Was bedeutet diese Innovation für Ihre Patientinnen und Patienten?
Dr. Marton: Der wesentlichste Vorteil ist definitiv der Wegfall der herkömmlichen Abdrucknahme und somit tritt keine Übelkeit mehr auf. Des Weiteren ist die Abbildung viel präziser und durch den digitalen 3D-Abdruck beschleunigt und vereinfacht sich der Arbeitsablauf und die Kommunikation mit den Zahntechnikern. Letztendlich können die Daten für immer gespeichert und jederzeit, bei einem späteren Zahnersatz abgerufen werden, somit ist keine erneute Abdrucknahme erforderlich.
Dies hat wahrscheinlich auch in Ihrer Arbeit für gewisse Ändrungen gesorgt. Was sind Ihre bisherigen Erfahrungen und wie haben Ihre Patient:innen die Neuerung reagiert?
Dr. Marton: Zum Glück hatte ich die Möglichkeit den Dentalscanner Medit i500 mehrmals währenden Behandlungen noch vor der Beschaffung auszuprobieren, somit konnte ich mir ein genaues Bild über dem Scanner und seiner digitalen Anwendung machen. Nach der Lernphase hat das gesamte Team die Vorteile klar und deutig gesehen. Diese Investition ist ein zukunftsgerichtetes Projekt, das eindeutig sein Preis wert ist. In diesem Fall ist die Technologie unsere Stütze und dient den Interessen unserer Patient:innen, die hierfür sehr dankbar sind. Die bereits gesammelten, langjährigen Erfahrung haben uns bestätigt und die Rückmeldungen unserer Patient:innen sind ebenfalls äußerst positiv.